Seit seiner Gründung 1863 gestaltet der SAC die Entwicklung des Alpenraums und des Alpinismus mit. Wir vom SAC verbinden an der Bergwelt interessierte Menschen. Wir fördern den Bergsport als Erlebnis für eine breite Bevölkerung und setzten uns für die nachhaltige Entwicklung und Erhaltung der Bergwelt ein.

Wir fördern die verantwortungsbewusste Ausübung des Bergsports durch entsprechende Ausbildung und Aufklärung. Wir engagieren uns in unterschiedlichen Bergsportarten, indem wir Kurse und Touren anbieten, den Nachwuchs und die Elite fördern, Wettkämpfe unterstützen und uns für die Sicherheit und die Bergrettung einsetzen. Und natürlich betreiben und unterhalten wir unsere 152 SAC-Hütten als wichtige Infrastruktur für Berggänger und als aussergewöhnliches Angebot im Bergtourismus. 

    Geburtsstätte des SAC: Oltner Bahnhofsbuffet

    Am 19. April 1863 gründeten 35 Herren aus Aarau, Basel, Bern, Buochs, Glarus, Luzern, Olten, St.Gallen und Zürich im Bahnhofsbuffet Olten den Schweizer Alpen-Club SAC. Sie folgten dem Aufruf des Zürchers Rudolf Theodor Simler, Dozent für Chemie und Geologie an der Uni Bern: Er hatte davor gewarnt, die damals boomende Eroberung der Alpen den Ausländern alleine zu überlassen. 1857 waren der Alpine Club in London und 1862 der Oesterreichische Alpenverein entstanden. Simler hatte vorgeschlagen, eine schweizerische Bergsteigervereinigung könnte "ohne Zweifel besseres, für das Vaterland unmittelbar Fruchtbareres leisten". In diesem Sinne wurden die Statuten aufgestellt und als Exkursionsgebiet Tödi und Clariden bestimmt. Ende 1863 zählte der SAC bereits sieben Sektionen mit total 358 Mitgliedern.

    Eine Schweiz ohne Berge: undenkbar. Eine Schweiz ohne SAC: ebenfalls

    Seit seiner Gründung hinterlässt der SAC im Land Spuren. Auf Initiative von SAC-Mitgliedern taufte der Bundesrat 1863 den höchsten Gipfel des Landes am Monte Rosa in Dufourspitze (4634 m) um, zu Ehren des Generals und Topografen Guillaume-Henri Dufour. Unermüdlich kletterten die Clubisten auf schon be- und noch viel mehr unbestiegene Gipfel, beschrieben die Routen in Publikationen, überzogen die Alpen mit einem Netz von Hütten und Wegen und waren mitbeteiligt am Führer- und Rettungswesen. Der SAC half entschieden bei der Arbeit an der Landeskarte der Schweiz mit. Ohne den SAC hätte sich der Tourismus in den Bergen nicht so stark entwickelt – und gleichzeitig stellte der SAC sicher, dass nicht jeder Gipfel mit einer Bahn erschlossen wurde.

    Daniel Marbacher
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    Als junger Bursche verbrachte ich jedes Wochenende in den Bergen, wo ich an und manchmal auch über die eigenen Grenzen hinaus ging, meine Stärken und Schwächen kennen lernte, die einmaligen Naturerlebnisse mit anderen teilen konnte. Diese Bergtouren waren für mich die beste Lebensschule. Diese Erfahrungen möchte ich anderen Jugendlichen ermöglichen und sie dafür begeistern.
    Daniel Marbacher
    Geschäftsführer Schweizer Alpen-Club SAC

    Erforschung der Bergwelt

    Wie heisst dieser Berg? Wer hat ihn erstbestiegen? Wie gross war der Rhonegletscher? Wie sind die Alpen entstanden? Darf man das Edelweiss pflücken? Fragen, zu deren Beantwortung die Mitglieder des SAC Massgebliches beigetragen haben. Alpinismusgeschichte, Botanik, Ethnologie, Geologie, Glaziologie, Lawinenkunde, Meteorologie, Nomenklatur: Clubisten waren in vielen bergrelevanten Forschungsgebieten aktiv, hierzulande und in anderen Gebirgen der Welt. Das beweisen schon nur all die Publikationen, vom ersten "Jahrbuch des Schweizer Alpenclub" von 1864 bis zur Jubiläumsschrift zum 150-Jahr-Jubiläum. Auch die Zentralbibliothek des SAC in Zürich und das Alpine Museum in Bern zeugen von der Leidenschaft seiner Mitglieder, in die Berge zu gehen – und darüber in verschiedensten Formen zu berichten.

    Geschichte des SAC - Meilensteine im Überblick

    • 1863: Gründung (als dritter Alpenclub in Europa, nach jenem in England, 1857, und in Österreich, 1862)
    • 1863: Bau der ersten Clubhütte, der Grünhornhütte
    • 1864: Erste Publikation des "Jahrbuches des S.A.C.", später «Die Alpen»
    • 1900: Der SAC zählt 43 Sektionen und 6000 Mitglieder
    • 1905: Eröffnung des Alpinen Museums der Schweiz in Bern
    • 1907: Frauen werden aktiv aus dem SAC ausgeschlossen, was zur ...
    • 1918: ... Gründung des Schweizer Frauen-Alpen-Club führt
    • 1933: 1. SAC Kunstausstellung in Zürich
    • 1963: Bereits 44'500 Männer sind Mitglied
    • 1966: Beschwerdeberechtigte Organisation gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz
    • 1970: Mitgründer der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz 
    • 1977: Gründung der Geschäftsstelle in Bern
    • 1979: 1. Vergabe des Prix Meuly
    • 1980: Fusion mit dem Schweizer Frauen-Alpen-Club. Die Mitgliederzahl steigt sprunghaft auf 69'201
    • 1990: Integration der SAC-Bibliothek in die Zentralbibliothek Zürich
    • 1992: Vergabe des 1. SAC Kulturpreises
    • 1994: Seither ist der SAC offizieller Förderer des Wettkampf-Sportkletterns
    • 1997: Seither ist der SAC offizieller Föderer von Skitourenrennen
    • 1996: Integration der Jugendorganisation (JO) in den SAC
    • 1996: Abschaffung des Zentralkomitees (Vorortsprinzip) und Gründung des Zentralvorstandes
    • 2006: Der SAC wird mit dem Tourismuspreis Milestone ausgezeichnet
    • 2006: Gruppenpreis der Stiftung für besondere Leistungen im Umweltschutz
    • 2006: Auslagerung der Bergrettung in die eigenständige Stiftung Alpine Rettung Schweiz
    • 2009: Gewinn des Milestone-Sonderpreises in der Kategorie Nachhaltigkeit
    • 2012: Das Archiv des SAC wird in die Burgerbibliothek Bern integriert
    • 2013: Der SAC feiert sein 150-Jahr-Jubiläum
    • 2016: Der SAC feiert sein 150'000. Mitglied

    Unsere Werte

    Unser Leitbild und unsere Statuten informieren detailliert über unser Selbstverständnis und unsere Werte gegenüber unseren Mitarbeitern, Mitgliedern der Öffentlichkeit und natürlich den Bergen. Unsere Ethikprinzipien sind in unserem Ethikkodex erklärt. Und im Jahresbericht findest du alles zu unseren Tätigkeiten und Finanzen.